Allgemeine Geschäftsbedingungen

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Allgemeine Geschäftsbedingungen Fotograf Martin Schneider
Stand: 01.09.2015

§ 1: Allgemeines:
Die nachfolgenden Allgemeinen Geschäftsbedingungen (im folgenden: AGB) gelten für den gesamten Geschäftsverkehr zwischen dem Fotografen Martin Schneider (im folgenden: Fotograf) und dem Kunden. Abweichende individual vereinbarte Bestimmungen sind nur gültig, wenn eine schriftliche Bestätigung vorliegt.
"Kunde" im Sinne dieser AGB ist, wer mit dem Fotografen Geschäftsbeziehungen eingeht, die die Anfertigung von Lichtbildern zum Inhalt haben.
"Lichtbilder" im Sinne dieser AGB sind alle vom Fotografen hergestellten Produkte, gleich in welcher Form sie hergestellt wurden (z. B. Datei, Abzug usw.)

§ 2: Vertragsschluss:
Vertragliche Beziehungen zwischen dem Fotografen und dem Kunden kommen durch den Abschluss eines Vertrages zustande, der sowohl schriftlich, mündlich oder elektronisch geschlossen werden kann. Es gelten die gesetzlichen Regelungen des Bürgerlichen Gesetzbuches.

§ 3: Vertragsinhalt:
Der Fotograf verpflichtet sich, die vertraglich nach den Wünschen des Kunden geschlossenen Vereinbarungen einzuhalten. Die Aushändigung der Lichtbilder kann je nach Beschaffenheit sowohl durch Übergabe, als auch per Post oder elektronisch erfolgen.

§ 4: Vergütung:
Der Kunde ist verpflichtet, dem Fotografen die vereinbarte Vergütung zu zahlen. Der Fotograf kann verlangen, dass der Kunde nach Vertragsschluss und vor Beginn des Fototermins eine Anzahlung an ihn zu leisten hat. In diesem Fall kommt der Vertrag nur unter der aufschiebenden Bedingung zustande, dass der Kunde die vereinbarte Anzahlung vor Beginn des Fototermins leistet. Die Vergütung - bzw. im Falle einer Anzahlung, die Restzahlung - wird mit Aushändigung der Lichtbilder fällig und ist innerhalb von 14 Tagen nach Fälligkeit ohne Abzug zu zahlen. Der Kunde kommt in Verzug, wenn er nicht spätestens 14 Tage nach Fälligkeit leistet. Die Zahlungen sind auf das in der Rechnung angegebene Konto zu leisten.
Alle im Vertag angebenen Beträge sind Endbeträge. Gemäß § 19 UStG erhebt der Fotograf keine Umsatzsteuer und weist diese folglich auch nicht aus (Kleinunternehmerstatus).

§ 5: Urheberrecht:
Die entstandenen Lichtbilder unterliegen dem Urheberrecht und verbleiben im Original bei dem Fotografen. Der Kunde ist nicht befugt, die Lichtbilder durch Bildbearbeitung zu verändern. Es ist ihm nicht gestattet, die Lichtbilder einem Dritten zur Bildbearbeitung zugänglich zu machen. Der Kunde erwirbt mit der Abnahme und der vollständigen Vergütungszahlung ein Recht zur privaten Verwendung und Vervielfältigung der Lichtbilder. Bei einer Verwendung über die sozialen Netzwerke hat der Kunde die Lichtbilder mit dem Vermerk "Martin Schneider | Fotografie / http://www.MartinSchneiderFotografie.com" zu kennzeichnen. Bei einem diesbezüglichen Verstoß kann der Fotograf von dem Kunden Unterlassung und Schadensersatz verlangen. Einer beruflichen oder gewerblichen Nutzung, sowie einer Weitergabe des privaten Nutzungsrechts, bedarf des schriftlichen Einverständnisses des Fotografen. Der Kunde erteilt dem Fotografen die Erlaubnis, die Lichtbilder im Rahmen seiner beruflichen Tätigkeiten zu Darstellungs- und Werbezwecken auf seiner Website, in den sozialen Netzwerken, sowie auf Flyern, Postern oder ähnlichem zu verwenden. Erteilt der Kunde keine Erlaubnis, erhöht sich die Vergütung um zwanzig Prozent.
Der Kunde wird vor Vertragsschluss ausdrücklich darauf hingewiesen, dass er nicht verpflichtet ist, eine solche Erlaubnis zu erteilen.

§ 6: Eigentumsvorbehalt:
Der Fotograf bleibt bis zur vollständigen Bezahlung der vereinbarten Vergütung Eigentümer der Lichtbilder.

§ 7: Mängel:
Soweit nicht ausdrücklich Vorgaben des Kunden erfolgen, besteht im Rahmen des übernommenden Auftrages Gestaltungsfreiheit. Daher sind Reklamationen bezüglich der Bildauffassung sowie der künstlerisch-technischen Gestaltung ausgeschlossen und der Kunde kann sich diesbezüglich nicht auf einen Mangel berufen. Der Kunde versichert, dass er sich vor Vertragsschluss über die Bildauffassung, die künstlerisch-technischen Gestaltung und die Art des Fotografen auf dessen Website informiert hat. Bei unzureichenden Informationen bezüglich der Wünsche des Kunden, haftet der Fotograf nicht bei Nichtgefallen.

§ 8: Rückgaberecht:
Die Lichtbilder werden auf ausdrücklichen Wunsch des Kunden angefertigt und sind daher von der Rückgabe ausgeschlossen.

§ 9: Haftung:
Der Fotograf haftet nur bei Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit. Für Lichtbeständigkeit und Dauerhaftigkeit der Lichtbilder haftet der Fotograf nur im Rahmen der Garantieleistung des Herstellers des Fotomaterials. Der Kunde haftet gegenüber dem Fotografen für Sach- und Gesundheitsschäden, die von ihm vorsätzlich oder fahrlässig verursacht wurden.

§ 10: Stornierung eines Fototermins:
Bei einer Stornierung eines bereits gebuchter Fototermins gelten die gesetzlichen Regelungen des Bürgerlichen Gesetzbuches. Sind dem Fotografen durch die Stornierung oder die Verschiebung eines bereits gebuchten Fototermins weitere Kosten (z. B. Stornokosten durch Anmietung einer Location) entstanden, sind diese von dem Kunden zu ersetzen

§ 11: Schlussbestimmungen:
Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland.
Hat der Kunde in der Bundesrepublik Deutschland keinen allgemeinen Gerichtsstand, so ist der Gerichtsstand des Fotografen vereinbart.

§ 12: Salvatorische Klausel:
Soweit eine Klausel oder ein Teil einer Klausel dieser AGB oder eine Klausel oder ein Teil einer Klausel in dem zwischen dem Fotografen und dem Kunden geschlossenen Vertrag nichtig bzw. unwirksam ist, berührt dies nicht die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen.